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 Dichter 


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Fränkischer Kurzgeschichten-Preis des AutorenVerbandes Franken


Der AutorenVerband Franken (AVF) lobt auch in diesem Jahr wieder einen Literaturpreis für fränkische Kurzgeschichten aus, diesmal unter dem Motto „Wundern“.

 

Wunder gibt es immer wieder“ heißt es in einem alten Schlager.  Und wenn es schon keine Wunder sind, so wird sich doch mancher über manches nur noch wundern – auch oder besonders in Franken. Folgen Sie also den vielfältigen Wundern im Frankenland. Wundern Sie sich, aber lassen sie sich nicht verwundern. Bewundern Sie das, was Ihnen gefällt und denken Sie auch an das schöne Verb wundernehmen. Wenn Sie medizinische Kenntnisse Ihr Eigen nennen, dürfen Sie sogar über das Wundernetz (Rete mirabile) in der menschlichen Niere schreiben. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sich die dazugehörigen Füße durch Franken bewegen – vielleicht im Bamberger Stadtteil Wunderburg!

 

Denn die eingereichten Geschichten müssen einen deutlich erkennbaren Bezug zu der Region haben. Entweder zu den drei bayrischen Regierungsbezirken Ober-, Mittel- und Unterfranken oder zu jenen Gebieten in Württemberg, Hessen und Thüringen, die ebenfalls dem ost-fränkischen Kultur- und Sprachraum zuzuordnen sind – was sich in vielen Fällen daran erkennen lässt, dass sie den fränkischen Rechen im Wappen führen. Für den geforderten Frankenbezug reicht es allerdings nicht aus, einen gegoogelten Orts- oder Straßennamen in den Text einzubauen. Derartige Beiträge werden schon vor der Weiterleitung an die Jury gnadenlos aussortiert!

 Alles Weitere zu den Teilnahmebedingungen finden Sie hier zum Herunterladen

 


Nachdem sich sowohl Mitglieder des AutorenVerbandes Franken wie auch Gäste im Frühjahr 2019 von der Autorin Jacqueline Reese und dem Schauspieler und Theaterpädagogen Michael Schmidt kurzweilig und effizient in die Geheimnisse des Krimischreibens haben einweihen lassen, konnten die beiden nun für ein weiteres Seminar zum Thema „Bretter, die die Welt bedeuten …“ gewonnen werden. Das Fortbildung findet vom 21. - 24. Juli auf dem Lindenhof in Ottenhofen statt, einigen schon bekannt durch das vorjährige Hörspielseminar mit Markus Orths. Näheres dazu finden Sie hier zum Herunterladen.

 

Endlich ist es soweit ...


... und mein neues Buch im Buchhandel erhältlich:



Pohlmann Verlag, Bad Laer, 2022

ISBN 978-3-948552-20-6

246 Seiten, 17,90 €


Hier ein Blick auf den Inhalt:


 

Valerie, frisch gebackene (oder besser: gehobelte) Schreinerin aus dem vormaligen Bezirk Magdeburg, möchte sich kurz nach dem Ende der SED-Diktatur eine Auszeit von der sozialistischen Käfighaltung gönnen. Also bricht sie per Autostopp auf zu ihrer Schwester an die Algarve, getragen vom Wunsch nach Sonne, Meer und einer kleinen Prise Abenteuer. Genau wie die Prinzessin aus tausendundeiner Nacht muss sie sich dabei Tag für Tag neu erfinden und in immer neue Rollen hineinschlüpfen. Damit verändert sie nicht nur ihre eigenen Perspektiven und das Bild, das sich andere von ihr machen können, sondern sorgt mitunter auch für erhebliche Irritationen. Nämlich immer dann, wenn sie ihre Identität und ihr Geschlecht schneller wechselt als andere Menschen ihre Socken!

Unterwegs verliert Portugal für sie sehr bald seine Bedeutung als potentieller Schauplatz für erhoffte Veränderungen. Dagegen entwickelt sich die Sehnsucht nach dem Orient zu einem Roten Faden, der sie unwiderstehlich immer weiter nach Süden bis in den Maghreb hineinzieht, quer durch fremde Länder und vergangene Zeiten hindurch. Ganz allmählich beginnt sie zu begreifen, dass sie selbst ihr eigentliches Ziel ist, nicht Rabat oder Marrakesch oder der Zauber untergegangener Königreiche. Nur sie allein – und ein Leben fernab aller Zwänge und Konventionen, das dort, in Marokko, seinen Anfang nehmen könnte. Immer tiefer taucht sie ein in das nordafrikanische Land und wird von der Zuschauerin selbst zur Mitspielerin in einem grandiosen Spektakel, während ihre gesammelten Vorurteile verdunsten wie tanzende Wassertropfen auf einer glühenden Herdplatte. Ganz nebenbei lernt sie großartige Städte kennen, atemberaubende Landschaften und Menschen, die sie in ihrem ganzen Leben nie wieder vergessen wird.

Die beiden anderen Protagonisten heißen Tim und Pablo. Tim hat Architektur studiert und danach in verschiedenen Branchen gearbeitet. Nun finanziert er seinen Lebensunterhalt mit Sachbüchern und Reportagen, weshalb er sich gerade auf dem Weg in die Sahara befindet. Pablo ist gebürtiger Bullterrier, Maskottchen, Wachhund – und schon bald Valeries bester Freund. Gemeinsam mit den Beiden legt die junge Frau eine beträchtliche Strecke zurück, und zwar in einem ausgedienten Krankenwagen, der ihnen bei Bedarf auch als improvisiertes Nachtquartier dient. Und würde Valerie mit offenen Karten spielen, so ginge ihre Beziehung vermutlich weit über eine bloße Reise- und Zweckgemeinschaft hinaus.

 

Eigentlich, so war der Plan, wollten sie auch die Eroberung Nordafrikas zu dritt in Angriff nehmen. Eigentlich – aber wie schrieb schon Berthold Brecht in der Ballade von der Unzulänglichkeit menschlichen Planens:


Ja, mach nur einen Plan!
Sei nur ein großes Licht!
Und mach dann noch’nen zweiten Plan
Gehn tun sie beide nicht.

 

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Zur Person


  • 1957 geboren in                 Gudensberg (Hessen)
  • seit 1994 zuhause in         Rudolstadt an der               Saale
  • verheiratet, drei                 Kinder
  • publizistisch tätig seit       1981
  • Vorsitzender des                 Autorenverbandes             Franken
  • Mitglied im Südthür-         ringer Literaturverein 
  • Dipl.-Umweltwissen-          schaftler und Forst-            amtsrat a. D.